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ThemaWaermeausdehnung der Gleise25 Beträge
RubrikGleisbau
 
AutorHans8-Jü8rge8n B8., Rullstorf / Deutschland296824
Datum21.11.2007 07:4317845 x gelesen
Ich bin gerade bei der Planung einer umfangreichen Gartenbahn,
ca.250 m Messingschienen, wie stark macht sich die Waermeausdehnung der Schienen bemerkbar und was muss ich dabei beachten.
danke fuer die tips
hjbausr


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AutorAlex8and8er 8K., Frankenthal / RLP296825
Datum21.11.2007 08:2016927 x gelesen
Laut einem Freund der Physik Lehrer ist beträgt die Wärmedehnung von Messing 2,5 mm / Meter / 100 Grad

Aufgrund von Kalten Winterwetter und voller Sonnenbescheinung im Sommer können wir annehmen das Temperaturunterschiede im Gleis von mindestens 80 Grad erreicht werden.

Heißt eine 10 Meter Lange Gerade ist im Winter knapp 2,5 cm kürzer als im Sommer.

Solange die Anlage in vielen Kurven und Schleifen veräuft ist es zu vernachlässigen, sobald längere Geraden drin sind ist es deutlich spürbar.

Wenn du die Gleise lose einschotterst, ist dem keine so große Bedeutung zuzumessen, wenn du sie Dübeln willst, Ausser dass man nicht zu nahe an Steine oder Mauern heranfährt und sich dann an einem heißen Sommertag wundert das es Scheppert. Mach das nur in großen Abständen, am besten nur in Kurven und mit Löchern die so groß wie möglich sind (gesamte Schwellenbreite) und dann ne kleine 4x40 Schraube durch, das sich das ganze bewegen kann.

Ich hatte den Fehler gemacht die Anlage am Anfang im 30cm Abstand festzumachen, nach 2 Wintern waren alle Schienenverbinder (damals noch LGB, heute Massoth) Schrott, da sich die Kräfte die auftraten an ihnen entluden.


Allzeit saubere Schienen euch allen!

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AutorHans8-Jü8rge8n B8., Rullstorf / Deutschland296827
Datum21.11.2007 08:4916792 x gelesen
hallo alexander,
danke fuer die tips


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AutorDiet8er 8B., KISDORF / Südholstein296828
Datum21.11.2007 09:1716743 x gelesen
Hallo Alexander.
Deine Dehnungsangabe vom Physiklehrer hat mich etwas irritiert.
Die in unseren Breiten vorhandene Sommer zu Winter Differenz ist etwa 30 bis 40 Grad.
Dadurch ist die Bewegung nicht ganz so schlimm.
Eine Faustregel sagt : 1 meter Gleisprofil = 1mm Bewegung.
Die addierte Menge der Gleismeter sucht sich dummerweise immer die schwächste Stelle aus.
Entweder die Kurve oder einen schlechten Schraubverbinder.
Wichtig ist immer wann man sie Gleise verlegt. Im Sommer ohne Lücken an den Gleisstössen.
Im Winter mit dem nötigen Spielraum. Sehr wichtig auch Dein Hinweis mit den etwas grösseren Schraubenlöchern damit sich die Schiene bewegen kann.

Wünsche gutes Gelingen.


mit norddeutschen Grüssen
Dieter B.

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AutorAlex8and8er 8K., Frankenthal / RLP296829
Datum21.11.2007 10:0816596 x gelesen
Hallo,

doch, stimmt schon: Das Gleißprofil heizt sich deutlich höher auf in der Sonne als man denkt. Da können schon Temperaturen von 50-60 Grad erreicht werden. Hier in der Pflaz hatten wir vor ein paar Jahren mal eine Winternacht mit -24 Grad (Laut meinem Autobordthermometer)

Im Sommer habe ich 2003 auch schon mal 39 Grad im Schatten gehabt. Die Differenz von 80 Grad im extremen kommt also schon hin. Also sollte man Schon mit 2 mm/meter rechnen, was nach meiner Boheraktion an Erfahrung auch hinkommt. Damals hatte ich die Löcher noch nicht geweitet, da hat es sogar auf den Geraden Edelstahl 4x40er Schrauben die Köpfe weggebogen... Unglaublich welche Kräfte der LGB Kunststoff aufnehmen kann...

mfg

alex


Allzeit saubere Schienen euch allen!

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AutorManf8red8 K.8, 66877 Ramstein-Miesenbach / D296830
Datum21.11.2007 11:5416649 x gelesen
Hallo,
habe Dir gerade eine PN gesendet mit den Angaben meiner behindertengerechten Gartenbahn,
die auf Metallrinnen und Stahlplatten in 0,80 bis 1,00 m Höhe verlegt wurde und somit einer anderen Temperaturbelastung unterworfen wird als eine normale Bahn audf dem gartenboden verlegt.
Arbeite auch mit den Messingschienenverbindern von Massoth und hatte bislang noch keinerlei Probleme.
Fragen zu den Massoth-Schienenverbindern bitte per PN

Viel Bahnspass
Manfred


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AutorOtte8r 18 ..8, Krähwinkel / 296831
Datum21.11.2007 12:1616752 x gelesen
Moin,

Geschrieben von Manfred Küstermeiner behindertengerechten Gartenbahn,
die auf Metallrinnen und Stahlplatten in 0,80 bis 1,00 m Höhe verlegt wurde und somit einer anderen Temperaturbelastung unterworfen wird als eine normale Bahn audf dem gartenboden verlegt.


Welchen Einfluss hat das auf die "Wärmeausdehnung der Gleise" ? Ändern sich die physikalischen Eigenschaften?

Tabellen

Viel Spaß

Otter 1


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AutorManf8red8 K.8, 66877 Ramstein-Miesenbach / D296832
Datum21.11.2007 12:3816659 x gelesen
Hallo,
ganz einfach:
leider fehlt in dieser aufschlussreichen und schon öfter eingestellten Tabelle der mit ins Kalkül zu ziehende Begriff Unterbau aus u.a.Erde im Vergleich zum Unterbau Metall.
Aber ich denke die Experten und Fachleute aus diesem Bereich werden uns das dann bald erklären ,
ob dies eine Rolle spielt oder nicht.
Viel Bahnspass
Manfred


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AutorHelm8ut 8K., Steinfurt / 296835
Datum21.11.2007 12:4416703 x gelesen
Ja, Manfred, Du hast Recht.
Es ist ein Unterschied, ob man auf dem Boden baut oder auf einem Metallgerüst.
Dein Gerüst dehnt sich bei Wärme auch aus, womit sich das Längenausdehnungsproblem relativ zum Untergurnd weniger stark bemerkbar. macht.


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AutorWilh8elm8 D.8, Mödling / Niederösterreich296836
Datum21.11.2007 13:3816617 x gelesen
Hallo miteinander!
Das größte Problem ist nicht die Ausdehnung, sondern daß die Schienen arbeiten und das ungleichmäßig! Auch mit schraubbaren Schienenverbindern geht die Schiene nach der Dehnung nicht wieder in die Ausgangsposition am Schienenstoß zurück, sondern es bleibt dort ein kleiner Spalt. Durch öfteres dehnen und zusammenziehen der Schienen (auch im Sommer Tag /Nacht) wird er Spalt immer größer und muß dann neu auf Stoß zusammengeschraubt werden.
Vlg Willy


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AutorHelm8ut 8K., Steinfurt / 296837
Datum21.11.2007 13:4416621 x gelesen
Willy, so isses.
Und darum muss es auch bei der Gartenbahn so sein, sonst wäre es keine Modellbahn. Verwerfungen und breite Schienenstöße sind also zwingend nötig.

Eine Alternative wäre im Modell nur die feste Fahrbahn.


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AutorManf8red8 K.8, 66877 Ramstein-Miesenbach / D296841
Datum21.11.2007 15:1416492 x gelesen
Willy und Helmut,
ich kann Euch nur beispflichten.
Beim Gehen neben der Anlage entlang habe ich immer den richtigen Schraubendreher dabei um zu grosse Stösse wieder zu richten.
Geht ja mit diesen Massoth-Schienenverbindern sehr gut, von oben schraubbar und den Tipp in den Foren , nur nicht zufest anziehen, habe ich von Anfang an beherzigt und bislang ist noch keiner der 3 mm Linsenkopfschrauben abgrissen.
Das Schwellenbett kann sich auf dem Edelsplitt-Schotterbett bewegen und ab und an wird halt ein bischen nachgeschottert.
Wünsche viel Bahnspass
Manfred


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AutorPius8 J.8, Arizona / 296844
Datum21.11.2007 16:0916659 x gelesen
hey Willy,
dein statement dass sich am schienenstoss ein spalt bilded mag schon stimmen, ich frage mich aber ob das bei allen schienenverbindern zu sehen ist.
ich lebe in arizona, die aussentemperatur is hier im sommer 45C, das geleise wird aber wesentlich heisser, so heiss dass man es nicht mehr anfassen kan. bekantlich ist der temperatur unterschied nacht tag in der desert viel groesser, trotzdem habe ich nie gesehen dass ich irgend welche spaelte in den schienenverbindern zeigen.
so rein aus dem bauch wuerde ich behaupten dass alle schienenverbinder mit kleinen schrauben M2.5 M3 weniger spannkraft haben, bei meiner anlage verwende ich schienenverbinder mit M4 schrauben.
fuer eine weile habe ich schienenverbinder verwendet die aus zwei teilen (halbschalen) hergestellt sind. recht schnell habe ich gelernt dass solche schienenverbinder nicht immer eine optimale verbindung garantieren. mir ist aufgefallen dass die LGB schienenprofile nicht immer identisch sind, manchmal variert der schienenfuss um einige zehntels millimeter. LGB montiert die original verbinder indem einem spitzen abdruck. das deformiert das geleis profil nochmals gewaltig. zusammengefasst: meine erfahrung ist dass ZWEITEILIGE schienenverbinder nicht optimal sind.
am ende habe ich schienenverbinder verwendet, die aus drei teilen hergestellt sind. bei dieser variante spielt es absolut keine rolle wie die zu verbindenden schienenstraenge aussehen, es ist IMMER eine garantiert formschluessige schraub verbindung vorhanden. zur zeit verwende ich ueber 400 schienenverbinder, die laengste gerade strecke ist 13m lang (zwei geleise) , und ich sehe niemals einen spalt wie du das beschreibst.
wie die meisten habe ich mit LGB orginal verbindern angefangen, dann habe ich zweiteilige Semaphore verbinder verwendet, und am ende musste ich lernen dass die Split Jaw Clamp die beste loesung ist. unterdessen habe ich das profil der gekauften teile nochmals modifiziert, und ich produziere all diese schienenverbinder in meinem eigenen betrieb. vor einiger zeit haben wir das thema schienenverbinder schon mal diskutiert, es ist zu finden unter "elektrische Kontakte"

hier ein link zu den Dreiteiligen schienenverbindern:
http://www.railclamp.com/displayCategory.jsp?categoryId=1&vId=57666

think global and regards Pius


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AutorPius8 J.8, Arizona / 296846
Datum21.11.2007 16:4516554 x gelesen
Hey Dieter,

du schreibst:Wichtig ist immer wann man sie Gleise verlegt. Im Sommer ohne Lücken an den Gleisstössen.

so aus dem bauch wuerde ich behaupten dass ein grosser spalt im schienenstoss nicht wuenschenswet ist. jedes mal wenn eim metallrad so ein spalt passiert, kann man das "taetaeng " horen, der sound entsteht vom schlag dass das rad mitmacht.
man muss sich bewusst sein dass die LGB raeder aus messing hergestellt sind. das messing ist sehr weich, und die duenne chromschicht wird sicherlich arg belastet bei solchen konstanten schlaegen. auch wenn die dunne chrom schicht sehr hart ist, der unterbau aus messing ist weich. von anderen anwendungen in der industrie, durfte ich lernen dass solche duenne harte schichten auf weichem material, nicht lange leben wenn konstante schlaege einwirken.
ich kann mir vorstelen dass ueber zeit raeder arg verschleissen wenn zu viele solche spaelte am schienenstoss vorhanden sind.

hier noch eine kleine ergaenzung zu der schrauben dimension welche in schienenverbindern eingebaut werden sollten. oefters liest man von abgedrehten M2.5 schraubenkoepfen. als alter mechaniker behaupte ich dass eine schraube unterdimensioniert ist wenn sie beim anziehen abbricht, einfach gesagt nicht gut genug fueer die anwendung. ich finde es sehr humorvoll wenn einige versuchen zu kompensieren, fuer die zu schwache schraube, indem man einfach weniger anzieht. ein guter schienenverbinder hat minimum eine M3 imbusschraube drin, die besseren varianten sogar eine M4 schraube. aus verschiedenen beitraegen konnte man lesen wie viel kraft auf solche schienenverbinder wirkt, ich denke dass es dann automatisch klar sein sollte dass die schraube richtig angezogen sein sollte, ich denke es sollte einleuchtend sein, dass solch "halbbatzig" angezogene verbinder nicht genuegen.

think global Pius


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AutorWilh8elm8 D.8, Mödling / Niederösterreich296848
Datum21.11.2007 17:2416605 x gelesen
Servus Pius!
Ja wir haben alle so unsere Erfahrungen gemacht! Ich schreibe wie es bei uns ist und Du wie es bei Dir ist!!!! Sicherlich muß man nicht täglich eine Begehung machen, aber wenn man einmal in ein/zwei Wochen die ja eh schon bekannten "neuralgischen" Punkte nachsieht, muß ich schon da und dort, wie Manfred schon geschrieben hat, zum Schraubendreher greifen! Natürlich wird es auch darauf ankommen wie und wo die Gleise verlegt sind(Untergrund, in Bögen oder gerade, angeschraubt oder lose) wie lange die Strecken ohne Abzweigungen sind, ob in einen Bahnhof mit 6-7 Gleisen und -zig Weichen und Kreuzungsweichen, Abstellgleisen und dergleichen wo viele verschiedene "Dehnungsvarianten" zusammen kommen. Vielleicht spielen auch die stärkeren Schrauben bei den Verbindern bei Dir eine Rolle, daß kann ich nicht beurteilen, die Split Jaw Clamp kenne ich nicht wir verwenden Massoth.
Vlg Willy


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AutorPius8 J.8, Arizona / 296853
Datum22.11.2007 04:3516547 x gelesen
hey Willy,
diese massoth schienenverbinder habe ich bislang nicht gekannt, so habe ich die teile mal im internet gesucht, hier der link:
http://www.modell-land.de/massoth-fuer-massoth-gleisbau-c-52_57.html?osCsid=ea11832abf8a6d7d3c3ac1cf4503ebb2

Tja, man kann durchaus schienen auch auf diese art fixieren. beim anschauen der massoth verbinder sehe ich gleich ein problem in der konstruktion. die schraube koennte sich loesen, zumal der schienenstrang beim ausdehnen und zusammenziehen die schraube drehen (loesen) koennte. zumal der schraubenkopf nur auf einer seite auf dem schienenfuss aufliegt ist dies moeglich. dann ist auch die kontaktflaeche sehr klein. auf dem bild ist nicht zu erkennen ob die schrauben mit flachem kopf, oder senkkopfschrauben ausgestattet ist. senkkopf schrauben wuerden den geleise fuss noch in den schwalbenschwanz pressen, haetten aber als nachteil eine extrem kleine kontaktflaeche.

however, ich sehe die vorteile, leichte montage, wenn ich mir dann aber die teile anschaue ist mir eigentlich klar wiso ihr diese dinger immer wieder richten muesst. ich muss meine schrauben an der seite festziehen, aber nur einmal. wenn ich dann noch den preis mit meinem schienenverbinder vergleiche, denke ich dass ich eine viel bessere loesung fueers gleiche geld erhalte.
by the way, meine 400 schienenverbinder sind auf der ganzen anlage vorhanden, in boegen, abstellgeleisen, langen strecken, und abzweigungen, weichen, niemals sehe ich irgend welche spaelte im schienenstoss. das geleise sitzt lose auf der erde und ist mit schotter abgedeckt, so aehnliche bedingungen wie bei euch.

think global, and regards Pius


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AutorKnut8 S.8, Belleville / Canada296854
Datum22.11.2007 08:0616534 x gelesen
Geschrieben von Pius Jobauf dem bild ist nicht zu erkennen ob die schrauben mit flachem kopf, oder senkkopfschrauben ausgestattet ist. senkkopf schrauben wuerden den geleise fuss noch in den schwalbenschwanz pressen, haetten aber als nachteil eine extrem kleine kontaktflaeche.

Vielleicht hilft dir dieses Bild der Schrauben für die Massoth Schienenverbinder:




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AutorManf8red8 K.8, 66877 Ramstein-Miesenbach / D296860
Datum22.11.2007 10:3816462 x gelesen
Hallo Pius,
es ist wiederum hier wie bei Digital und der Religion:
Jedes hat einen Vorteil und jedes hat irgendwie /wo einen Nachteil und jeder schwört auf seine Sachen.
Also , ich schwöre auf die Massoth-Schienenverbinder, nicht nur wiel ich sie auch verkaufe, u. a. in meinem E.bayShop, sondern weil ich sie selbst seit Jahren benutze.
Meine grosse Anlage ist fast nur mit diesen Verbindern bestückt.

Mein Grundprinzip: Und ich verkaufe nichts, wovon ich selbst nicht überzeugt bin !

Also diese Linsenkopfschrauben/ Senkkopfschrauben sind einfach zu bedienen, erfüllen Ihre Funktion voll und ganz und bei mir sind durch Temperaturschwankungen o .ä. auch noch keine kaputt gegangen.
Die Stromübertragung ist optimal , weil ich mit diesen Senkkopfschrauben auch meine Fahstromeinspeisungen mittels Lötfahnen befestige.
Diese Lötfahnen speisen alle 2-3 Meter den Fahrstrom ein und ein sicherere konstante Stromversorgung kann ich mir nicht vorstellen.
Das durch die Schienenbewegungen die Schrauben abgelöst werden könnten halte ich wohl etwas zu übertrieben.
Diese von oben schraubbaren Massoth-Schienenverbinder haben den Vorteil,dass es Schlitzschrauben sind , also kann es oft wie bei Imbus-Schrauben üblich ist, keine Verschmutzungen geben und falls sich mal ein paar Sandkörner in den Schlitz verirrt haben, ist der sehr schnell wieder sauber gemacht.
Diese Senkkopfschrauben halten den Schienenfuss in dem Schwalbenschwanzprofil des Verbinders hervorragend und dadurch ist ja rechts und links z, B, am Schienenfuss ein sehr guter Stromfluss möglich und die Kontaktfläche ist sehr gross und es können keine Stromverdichtungen auftreten. !!!

Also meine Vorteile kann ich hier aufführen:

---Ganz leichte Handhabung, auch wenn im Baubereich leichte Fertigungstoleranten des Schienenfusses mit ein paar Feilenstrichen ausgebügelt werden können.
---Der Aufwand fürs Schraubenanziehen/Richten ist mit 3-5 Minuten maximal per Woche doch relativ klein.
---Wenn ich z. B. eine Weiche auswechseln muss, werden die paar Schrauben gelöst und die Weiche nach oben rausgehoben und umgekehrt wieder von oben eingesetzt und befestigt
---Wenn ich mir vorstelle, seitwärts gelegene / waagerecht Schrauben pfrimelnderweise zu lösen ,
es wäre nicht praktikabel.

Und nun die Nachteile der Massoth-Schienenverbinder:

-- Bislang keine hervorgetreten.

Wünsche weiterhin viel Bahnspass
Manfred


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AutorKnut8 S.8, Belleville / Canada296865
Datum22.11.2007 17:3716412 x gelesen
Hallo Manfred -

Was du da beschreibst hört sich nicht so optimal an.

Warum mußt du denn einmal pro Woche (OK maximal schreibst du) die Schrauben anziehen oder etwas richten?
Wenn die Schrauben richtig halten würden wäre das doch nicht nötig.

Und davon abgeleitet, wenn du die Schrauben nicht einmal pro Woche nachziehen müsstest wäre es auch egal wenn sich etwas Dreck bei den Imbusschrauben fest setzt.

Ganz allgemein - nichts direkt mit Schienenverbindern zu tun - nehme ich schon seit Jahren keine Schlitzschrauben mehr wenn ich die Wahl habe. Robertson Schrauben, wie man sie hier nennt, sind bei weitem die besten finde ich.

Gruß Knut

Schraube mit Robertson Kopf:




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AutorWilh8elm8 D.8, Mödling / Niederösterreich296866
Datum22.11.2007 18:2616368 x gelesen
Hallo Pius!
Ja es ist so wie Du geschrieben hast, die Schrauben sind Linsenkopfschrauben und pressen mit der schrägen unteren Schraubenkopfseite die Schiene in die Schwalbenschwanzführung. Probleme gibt es durch sich aufdrehende Schrauben keine! Nur die Schrauben wie auch der Schienenverbinder sind aus Messing und daher müssen die Schrauben mit Gefühl angezogen werden, damit die Köpfe nicht abreißen. Ich habe auch schon Niro- Schrauben genommen, die glänzen halt sehr stark, sodaß ich sie mit einen Tupfen Lack behandeln mußte! Da werde ich noch sehen wie es sich mit dem Gleis verhält!
Vlg Willy


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AutorManf8red8 K.8, 66877 Ramstein-Miesenbach / D296869
Datum22.11.2007 19:4416339 x gelesen
Hallo Knut ,
da ist irgendwie /eventuell was Falsches rübergekommen.
Ich bin fast jeden Tag längere Zeit im Garten am Haus und somit auch bei meiner Anlage.
Weil, na ja seit ich Rentner bin habe und nehme ich mir viel Zeit für den Garten und meine Gartenbahn .
Und an meinem Garten ist eine grössere Kindertagesstätte mit Parkplatz nebendran mit dem entsprechenden Kinder-Bring-und Abhololverkehr.
Ausserdem führt ein Fussweg zu einem Einkaufzentrum direkt vorbei und da ist den ganzen Tag Betrieb und ich bin halt durch meine frühere Berufliche Tätigkeit als selbstständiger Physiotherapeut bekannt wie ein bunter Hund und in meinem Garten findet sehr viel Kommunikation statt.
Das heisst, wenn der Stadtbürgemeister vom Volksmund das Neueste erfahren will, setzt er sich 1-2 Stunden zu mir in Garten und horcht den Leuten einfach mal zu. OK ?
Meine Bahn ist ja an den Gehwegen entlang gebaut und zum grössten Teil auf Bauch- und Brusthöhe montiert.
Da fällt einem jedes Blättchen auf dem Gleiskörper auf und wird aber auch gleich entfernt.
Und wenn vorwiegend in den Kurven mal etwas Luft an den Schienenstössen ist. wird der Schraubenzieher rausgeholt und die Schrauben gelöst, zusammengemacht und wieder leicht angezogen !
Und diese dauert, wenn ich die Woche zusammenrechne max. 5 Min
OK. ? Und so war das gemeint.
Meine Schienen/ Schwellen sind so gut wie kaum mit dem Untergrund verschraubt,sondern liegen auf dem Edelsplitt in einem Schotterbett schwimmend drauf.
Und da kann es sich Dehnen und sich zusammenziehen wie es will, Nur merke ich das meist in den Kurven nach den langen Geraden und an meiner beweglichen Schrankenbrücke , wenn eine Schienenverschiebungs-Bewegung stattgefunden hat.
Es gibt bei den Temperaturunterschieden schon einige Millimeter Schwankungen, die aber in der Gesamtanlage kalkuliert sind.

OK, verschiedene Schraubenmaterialien mit z.T verschiedennen Kopfformen habe ich auch schon ausprobiert, aber ich weiss nicht warum, ich kehre immer zu diesen Senkkopfschrauben zurück, da eigentlich keine Notwendigkeit besteht, die auszutauschen/ zu wechseln.

Es kann natürlich sein, dass es auf anderen Anlagen mit anderen Witterungs- und Temperatuunterschieden notwendig erscheint anderes material zu verwenden, ich für meinen Teil habe es für meine Anlage richtig gewählt.


So nun wünsche ich weiterhin
Viel Bahnspass
Manfred


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AutorPius8 J.8, Arizona / 296877
Datum23.11.2007 04:0916364 x gelesen
hi manfred,
ich hoere dich, ja das mit der religion hat schon was.

wenn ich deine liste so durchlese finde ich aber ein paar kleine wiedersprueche.
-du schreibst: Die Stromübertragung ist optimal. Diese Lötfahnen speisen alle 2-3 Meter den Fahrstrom ein. und dadurch ist ja rechts und links z, B, am Schienenfuss ein sehr guter Stromfluss
-auf meiner anlage mit 120m geleise speise den fahrstrom an einem ort ein, wiso machst du dir so viel muehe alle 2-3m nochmals strom einzuspeisen?

-du schreibst:Der Aufwand fürs Schraubenanziehen/Richten ist mit 3-5 Minuten maximal per Woche doch relativ klein.
-wie schon beschrieben, ich habe 400 schienenverbinder in meiner anlage verbaut, da wuerden 5 minuten sicherlich nicht reichen, was denkst du?

-du schreibst: Wenn ich z. B. eine Weiche auswechseln muss, werden die paar Schrauben gelöst und die Weiche nach oben rausgehoben und umgekehrt wieder von oben eingesetzt.
-obwohl bei split jaw clamps, die schraube seitlich angeordnet ist, kann man die weiche auch nach oben rausheben, wie bei massoth muss ich per verbinder nur eine schraube loesen. also selbe differenz.

du schreibst: Und nun die Nachteile der Massoth-Schienenverbinder.Bislang keine hervorgetreten.

fuer mich durfte ich lernen dass jedes blatt papier immer zwei seiten hat, dass mechanische bauteile immer vor und nachteile haben. also ich wuerde das etwas andest darstellen.
- der schienenfuss wird von den senkschrauben deformiert, beschaedigt.
- das gewindeloch ist nur 3mm tief, nach deutscher industrie norm DIN muesste es laenger sein. (Messing benoetigt laengere gewinde)
-verwendete senkkopfschrauben bewirken einseitige radialkraefte am gewinde, nicht optimale mechanische loesung. 9schraube wird seitlich weggedrueckt beim anziehen)
-schlitzkopf schrauben sind optimal um ein blech zu montieren, profis oder maschienenbauer verwenden immer imbusschrauben wenn etwas halten muss.

Manfred, bitte nimm die kritik nicht persoehlich, ich habe halt einfach eine andere meinung. jedermann hat das recht auf seine eigene meinung, und es ist unmoeglich jede meinung zu seiner eigenen zu machen.

think global, and regards Pius


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AutorManf8red8 K.8, 66877 Ramstein-Miesenbach / D296885
Datum23.11.2007 10:0916270 x gelesen
Hallo Pius,
denke es haben sich schon zwei Mitteilungen überschnitten.
Wenn Du meine Antwort an Knut lesen wirst, kannst Du erkennen, dass sich einige Fragen geklärt haben.
Das mit der eigenen Meinunghalte ich für ist sehr wichtig, es sollte auch jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

Diese Einspeisungen habe ich am Anfang auf den Rat der "Erfahrenen" Gartenbahner in den verschiedenen Foren querbeet gemacht ,
Es ist ja nunmehr jetzt gebaut und nun lase ich es auch.
Meine Einpeiseleitung - 5 adriges Erdkabel 1,5 mm - verläuft direkt unter meiner Fahrtrasse in einer verzinkten U-Schiene.
Aus diesem Kabel werden aus wetterfesten Verteilerdosen bei Bedarf der Fahrstrom und der Lichtleitungsstrom abgezweigt.
Wenn Du die Bilder meiner Anlage siehst, kannst Du das gut erkennen.
OK, evtl liegt das Ganze vielleicht noch nicht lange genugdass unregelmässigkeiten auftreten konnten. aber warten wir es ab.
Sende dir per Mail ein paar Links , damit Du meine aufgeständerte Anlage sehen kannst. OK ?

Wenn dann doch irgendwann Schwierigkeiten mit Bauteilen auftreten sollten, kann ich ja immer noch Fragen in der Runde stellen.

Wünsche weiterhin viel Bahnspass
Manfred


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AutorKnut8 S.8, Belleville / Canada296893
Datum23.11.2007 18:5616180 x gelesen
Hallo:

Die Zeichnung der Railclamp von Pius.

Ich mußte die ausdrucken um sie zu lesen - auf meinem LCD Bildschirm war viel nicht zu erkennen.

Gruß Knut

http://1stclass.mylargescale.com/krs/PJ-0035.doc


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AutorKlau8s L8., Treuenbrietzen / 301446
Datum17.06.2008 15:0915952 x gelesen
Hi, ich hatte von Anfang an in bestimmten Abständen die original LGB Laschen an den Schienen belassen und die Schienen zusätzlich mit einer flexiblen Drahtbrücke verbunden. So können sich die Schienen zusammenziehen oder ausdehnen.


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 21.11.2007 07:43 , Rullstorf
 21.11.2007 08:20 , Frankenthal
 21.11.2007 08:49 , Rullstorf
 21.11.2007 09:17 , KISDORF
 21.11.2007 10:08 , Frankenthal
 21.11.2007 16:45 , Arizona
 21.11.2007 11:54 , 66877 Ramstein-Miesenbach
 21.11.2007 12:16 , Krähwinkel
 21.11.2007 12:38 , 66877 Ramstein-Miesenbach
 21.11.2007 12:44 , Steinfurt
 21.11.2007 13:38 , Mödling
 21.11.2007 13:44 , Steinfurt
 21.11.2007 15:14 , 66877 Ramstein-Miesenbach
 21.11.2007 16:09 , Arizona
 21.11.2007 17:24 , Mödling
 22.11.2007 04:35 , Arizona
 22.11.2007 08:06 , Belleville
 22.11.2007 10:38 , 66877 Ramstein-Miesenbach
 22.11.2007 17:37 , Belleville
 22.11.2007 19:44 , 66877 Ramstein-Miesenbach
 23.11.2007 04:09 , Arizona
 23.11.2007 10:09 , 66877 Ramstein-Miesenbach
 23.11.2007 18:56 , Belleville
 22.11.2007 18:26 , Mödling
 17.06.2008 15:09 , Treuenbrietzen
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